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Kirchenzeichen Pauluskirche
Kirchenzeichen für die Pauluskirche - Geschichte
Wer die Geschichte der Pauluskirche kennt, der weiß, dass es eigentlich die Geschichte von immer wieder aufgegebenen Hoffnungen und Plänen ist. Mitte der 60-er Jahre war ein komplettes Gemeindezentrum geplant, bestehend aus den jetzt vorhandenen Gebäuden und zusätzlich einer Kirche und einem Glockenturm. Man gab sich aber dann mit dem ersten Bauabschnitt zufrieden und verzichtete auf Kirche und Turm.
Anfang der 90-er Jahre unternahm der Kirchengemeinderat einen neuen Anlauf, zu den bestehenden Gebäuden eine Kirche und einen Glockenturm zu bauen. Wieder machte die Finanzkrise die Pläne zunichte. Da aber bereits viele Spenden eingegangen waren, hat man damit den bestehenden Kirchensaal sehr ansprechend umgebaut und ausgestaltet. Von außen behielt das Gebäude jedoch den schlichten Charakter einer Kleinturnhalle.
Der Kirchengemeinderat der Pauluskirche hat sich deshalb vorgenommen, die Pauluskirche durch ein "Kirchenzeichen" aufzuwerten und als Kirche erkennbar zu machen. Da die finanziellen Möglichkeiten zur Zeit wieder sehr begrenzt sind, und weil erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten gewesen wären, hat das Gremium den langjährigen Wunsch nach einem Glockenturm aufgegeben.
Die neue Idee, aus Stahl und Glas eine Art spitzes Zeltdach mit Kreuzzeichen auf der Spitze zu konstruieren, hat die Kirchengemeinderäte und die Mitglieder des Bauausschusses der Gesamtkirchengemeinde angesprochen.
Es soll zum einen daran erinnern, dass Paulus, der Namensgeber der Kirche, von Beruf Zeltmacher war; zum andern möchte es biblische Aussagen aufnehmen, nach denen Gott sein Zelt mitten unter den Menschen aufbaut.
Das Kreuz auf der Spitze erinnert daran, dass Paulus das Wort vom Kreuz als Mitte seiner Botschaft bezeichnete.
Fertiggestelltes Kirchenzeichen am 9.9.2007 eingeweiht
In Zusammenarbeit von Architekt Harald Schörg, Schorndorf, und Glaskünstler Bernhard Huber, Esslingen, entstand ein lichtdurchflutetes, ca. 19 Meter hohes Kirchenzeichen. Die vom Künstler gestalteten Glasscheiben nehmen die Farbtöne gelb, ocker und blau aus dem Fensterfries in der Kirche auf und stellen eine schöne Verbindung von Himmel und Erde dar.
Bei der festlichen Einweihung am 9. September 2007 hielt Pfarrer Ulrich Lang die Festpredigt über den Sonntagstext aus 1. Mose 28, 10ff: Der Traum Jakobs von der Himmelsleiter, die Himmel und Erde miteinander verbindet und an der die Engel Gottes auf- und niedersteigen.
Während des Winterhalbjahrs wird das Kirchenzeichen in den Abendstunden von innen beleuchtet und wird so auch bei Dunkelheit zu einem Wegweiser zur Kirche.
Wir sind immer noch für jede Spende dankbar!
Hier die Bankverbindung: bitte mit Stichwort "Kirchenzeichen":
Evang. Kirchenpflege Schorndorf, Konto-Nr. 5 17 5332 bei der KSK Waiblingen (602 500 10)
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Kirchenzeichen bei Nacht